11th Korean Film Festival Frankfurt

Festivalfokus: You Hit Pause, We Hit Play

Das Motto des Festivals ‚You Hit Pause, We Hit Play‘ sollte sowohl das Filmjahr 2022 Revue passieren lassen als auch ein Hinweis auf die aktuelle Zeit sein. Denn über zwei Jahre Corona-Pandemie hinterließen Spuren, nicht nur in der Kulturlandschaft, sondern auch im gesellschaftlichen Leben. Durch das ausgewählte Filmprogramm des Festivals wollten wir den Besucher*innen die Möglichkeit für eine Auszeit geben. Zusätzlich bot die vielfältige Filmauswahl einen Anlass, sich höchst unterschiedlichen und spannenden Themen zu nähern und anschließend über diese zu diskutieren und nachzudenken. Neben dem Motto lag ein besonderer Fokus des Festivals auf dem Thema ‚Mental Health‘. Unserer Meinung nach ist Mental Health’ ein wichtiges und leider nach wie vor vernachlässigtes Thema, das unsere Aufmerksamkeit verdient.

In den letzten Jahren haben sich südkoreanische Filmemacher*innen vermehrt dem Thema der psychischen Gesundheit angenommen, weshalb wir diese Tendenz auch in unserem Festival darstellen wollten. Den Auftakt machte hierbei der Film Kim Ji-young: Born 1982 von KIM Do-young, der bereits vor dem Festival im Rahmen einer Sneak Peak Vorstellung gezeigt wurde – ein Format von Project K, welches wir auch in Zukunft fortsetzen möchten. Neben Kim Ji-young: Born 1982 wurden weitere Filme gezeigt, die den Fokus mentale Gesundheit betonen, so die Dokumentation I Am More von LEE Il-ha, das Drama Dust and Ashes von PARK He-kwon und das Spielfilmdebüt The Girl on the Bulldozer von PARK Ri-woong. 

Das Filmprogramm

Im Zentrum unseres Filmfestivals standen insgesamt 21 Spielfilme sowie  Animationsfilme, die uns wie schon im letzten Jahr von der Korean Independent Animation Filmmakers Association (KIAFA) zur Verfügung gestellt wurden. Die Animationsfilme spiegelten ebenfalls den Special Focus ,Mental Health’ wider und beschäftigten sich mit diesem Thema. Als Eröffnungsfilm konnten wir den Zuschauer*innen ein besonderes Highlight präsentieren: Den lang erwarteten Blockbuster Hunt, das Regiedebüt von LEE Jung-jae, der weltweit durch seine Hauptrolle in Squid Game bekannt wurde. Eine besondere Ehre war es, am Eröffnungsabend zahlreiche Gäst*innen begrüßen zu dürfen, darunter der Generalkonsul der Republik Korea, Kyungsok Koh, und die Geschäftsführerin der Kulturfonds, Karin Wolff. Die Schirmherrinen Angela Dorn und Dr. Ina Hartwig konnten aus terminlichen Gründen leider nicht vor Ort dabei sein, beide haben aber das Filmfestival mit einem Grußwort im Programmheft unterstützt.

Es freut uns, Ihnen mitteilen zu können, dass auch über den Eröffnungsfilm hinaus viele unserer Vorstellungen ausverkauft waren. Zu den beliebtesten Filmen des Festivals zählten The Roundup (LEE Sang-yong), Alienoid (CHOI Dong-hoon), Hansan (KIM Han-min)  und The Killer: A Girl Who Deserves to Die (CHOI Jae-hoon), die von unseren Besucher*innen allesamt begeistert aufgenommen wurden. Ein besonderes Anliegen ist es uns außerdem, junge Filmemacher*innen zu fördern, weshalb es uns besonders gefreut hat, den Abschlussfilm Hazi – A long wrong day der Regie-Studentin CHAE Ji-hye (FH Dortmund) als Doppelfeature mit unserem letzten Festivalfilm, dem mehrfach ausgezeichneten The Novelist’s Film von HONG Sang-soo, zu zeigen.


Rahmenprogramm

Die Stadt Frankfurt ist seit jeher ein besonderer Hotspot für die koreanische Diaspora in Deutschland. Deshalb ist es uns ein wichtiges Anliegen, die koreanische Kultur auch über die Filmkultur hinaus zu repräsentieren und den interessierten Besucher*innen näher zu bringen. Durch die zahlreichen Stände unseres Rahmenprogramms, die in der Lobby des Cinestar Metropolis zwischen dem 20.10 – 23.10. aufgebaut waren, wurde den Besucher*innen die Chance geboten, sich sowohl mit den verschiedenen Aspekten der koreanischen Kultur zu beschäftigen, als auch sich mit anderen Besucher*innen und dem Project K Team auszutauschen. An den drei Tagen konnten wir unseren Besucher*innen dank der Kooperation mit der Korea Agro-Fisheries & Food Trade Corporation  koreanisches Fingerfood sowie alkoholische und nichtalkoholische Getränke anbieten. Weiterhin gab es einen Hanbok-Stand, zur Verfügung gestellt von unserem Kooperationspartner KTO, an dem die Besucher*innen traditionelle Gewänder anprobieren konnten, und einen Bastelstand, an dem insbesondere unsere jungen Besucher*innen Untertassen, Fächer und vieles mehr selbst designen konnten. Des weiteren gab es auch einen Quiz Stand rund um Project K, die koreanischen Filmwelt und die koreanische Kultur, bei dem man verschiedenste Preise gewinnen konnte. Die Fachschaft Koreanistik der Goethe-Universität Frankfurt gab den interessierten Gästen Auskunft über das Studium der Koreanistik und erste Einblicke in das koreanische Alphabet, Hangeul. Außerdem fand in diesem Jahr erneut in Zusammenarbeit mit re*markable der K-Pop Dance-Contest <re*play> statt. Besonders das junge Publikum war begeistert von dem Contest, welcher nach zwei Jahren Pandemie endlich wieder vor Ort stattfand.

Auch außerhalb des Kinos boten wir unseren Gäst*innen ein kleines Rahmenprogramm in Zusammenarbeit mit dem Cafe Kyubang an. Vom 20. bis zum 26.10. konnten Besucher*innen vor Ort verschiedenste koreanische Getränke und Speisen genießen und somit die koreanische Essenskultur besser kennenlernen. 


11th Korean Film Festival Frankfurt

Festivalfokus: You Hit Pause, We Hit Play

Das Motto des Festivals ‚You Hit Pause, We Hit Play‘ sollte sowohl das Filmjahr 2022 Revue passieren lassen als auch ein Hinweis auf die aktuelle Zeit sein. Denn über zwei Jahre Corona-Pandemie hinterließen Spuren, nicht nur in der Kulturlandschaft, sondern auch im gesellschaftlichen Leben. Durch das ausgewählte Filmprogramm des Festivals wollten wir den Besucher*innen die Möglichkeit für eine Auszeit geben. Zusätzlich bot die vielfältige Filmauswahl einen Anlass, sich höchst unterschiedlichen und spannenden Themen zu nähern und anschließend über diese zu diskutieren und nachzudenken. Neben dem Motto lag ein besonderer Fokus des Festivals auf dem Thema ‚Mental Health‘. Unserer Meinung nach ist Mental Health’ ein wichtiges und leider nach wie vor vernachlässigtes Thema, das unsere Aufmerksamkeit verdient.

In den letzten Jahren haben sich südkoreanische Filmemacher*innen vermehrt dem Thema der psychischen Gesundheit angenommen, weshalb wir diese Tendenz auch in unserem Festival darstellen wollten. Den Auftakt machte hierbei der Film Kim Ji-young: Born 1982 von KIM Do-young, der bereits vor dem Festival im Rahmen einer Sneak Peak Vorstellung gezeigt wurde – ein Format von Project K, welches wir auch in Zukunft fortsetzen möchten. Neben Kim Ji-young: Born 1982 wurden weitere Filme gezeigt, die den Fokus mentale Gesundheit betonen, so die Dokumentation I Am More von LEE Il-ha, das Drama Dust and Ashes von PARK He-kwon und das Spielfilmdebüt The Girl on the Bulldozer von PARK Ri-woong. 

Das Filmprogramm

Im Zentrum unseres Filmfestivals standen insgesamt 21 Spielfilme sowie  Animationsfilme, die uns wie schon im letzten Jahr von der Korean Independent Animation Filmmakers Association (KIAFA) zur Verfügung gestellt wurden. Die Animationsfilme spiegelten ebenfalls den Special Focus ,Mental Health’ wider und beschäftigten sich mit diesem Thema. Als Eröffnungsfilm konnten wir den Zuschauer*innen ein besonderes Highlight präsentieren: Den lang erwarteten Blockbuster Hunt, das Regiedebüt von LEE Jung-jae, der weltweit durch seine Hauptrolle in Squid Game bekannt wurde. Eine besondere Ehre war es, am Eröffnungsabend zahlreiche Gäst*innen begrüßen zu dürfen, darunter der Generalkonsul der Republik Korea, Kyungsok Koh, und die Geschäftsführerin der Kulturfonds, Karin Wolff. Die Schirmherrinen Angela Dorn und Dr. Ina Hartwig konnten aus terminlichen Gründen leider nicht vor Ort dabei sein, beide haben aber das Filmfestival mit einem Grußwort im Programmheft unterstützt.

Es freut uns, Ihnen mitteilen zu können, dass auch über den Eröffnungsfilm hinaus viele unserer Vorstellungen ausverkauft waren. Zu den beliebtesten Filmen des Festivals zählten The Roundup (LEE Sang-yong), Alienoid (CHOI Dong-hoon), Hansan (KIM Han-min)  und The Killer: A Girl Who Deserves to Die (CHOI Jae-hoon), die von unseren Besucher*innen allesamt begeistert aufgenommen wurden. Ein besonderes Anliegen ist es uns außerdem, junge Filmemacher*innen zu fördern, weshalb es uns besonders gefreut hat, den Abschlussfilm Hazi – A long wrong day der Regie-Studentin CHAE Ji-hye (FH Dortmund) als Doppelfeature mit unserem letzten Festivalfilm, dem mehrfach ausgezeichneten The Novelist’s Film von HONG Sang-soo, zu zeigen.


Rahmenprogramm

Die Stadt Frankfurt ist seit jeher ein besonderer Hotspot für die koreanische Diaspora in Deutschland. Deshalb ist es uns ein wichtiges Anliegen, die koreanische Kultur auch über die Filmkultur hinaus zu repräsentieren und den interessierten Besucher*innen näher zu bringen. Durch die zahlreichen Stände unseres Rahmenprogramms, die in der Lobby des Cinestar Metropolis zwischen dem 20.10 – 23.10. aufgebaut waren, wurde den Besucher*innen die Chance geboten, sich sowohl mit den verschiedenen Aspekten der koreanischen Kultur zu beschäftigen, als auch sich mit anderen Besucher*innen und dem Project K Team auszutauschen. An den drei Tagen konnten wir unseren Besucher*innen dank der Kooperation mit der Korea Agro-Fisheries & Food Trade Corporation  koreanisches Fingerfood sowie alkoholische und nichtalkoholische Getränke anbieten. Weiterhin gab es einen Hanbok-Stand, zur Verfügung gestellt von unserem Kooperationspartner KTO, an dem die Besucher*innen traditionelle Gewänder anprobieren konnten, und einen Bastelstand, an dem insbesondere unsere jungen Besucher*innen Untertassen, Fächer und vieles mehr selbst designen konnten. Des weiteren gab es auch einen Quiz Stand rund um Project K, die koreanischen Filmwelt und die koreanische Kultur, bei dem man verschiedenste Preise gewinnen konnte. Die Fachschaft Koreanistik der Goethe-Universität Frankfurt gab den interessierten Gästen Auskunft über das Studium der Koreanistik und erste Einblicke in das koreanische Alphabet, Hangeul. Außerdem fand in diesem Jahr erneut in Zusammenarbeit mit re*markable der K-Pop Dance-Contest <re*play> statt. Besonders das junge Publikum war begeistert von dem Contest, welcher nach zwei Jahren Pandemie endlich wieder vor Ort stattfand.

Auch außerhalb des Kinos boten wir unseren Gäst*innen ein kleines Rahmenprogramm in Zusammenarbeit mit dem Cafe Kyubang an. Vom 20. bis zum 26.10. konnten Besucher*innen vor Ort verschiedenste koreanische Getränke und Speisen genießen und somit die koreanische Essenskultur besser kennenlernen. 


11th KFFF - Filmprogramm